In diesem Waldgebiet liegen auch die beiden Autobahn Raststätten Lorsch West und Ost, die für ihr gutes Essen bekannt sind (Gulasch und Gulaschsuppe). Natürlich ist dort gerade mit Kindern größte Vorsicht geboten und Fahrräder haben auf dem Raststätten Gelände bestimmt nichts verloren.
Geschichte und Hintergründe :

Früher (ca. 800 bis 1200 nach Christus) war der Lorscher Wald Bestandteil des Reichsforsts “Forehari” was für Föhren und Kiefernwald steht. Der Forehari erstreckte sich von Ladenburg am Neckar bis nördlich vom Kühkopf. In diesem ca. 650 Quadratkilometer großen Wald hatten ursprünglich nur die deutschen Kaiser und Könige das alleinige Jagdrecht. Forstmeister und Wildhüter halfen dem Abt des Kloster Lorsch bei der Verwaltung des königlichen Bannwalds. Wilddiebe oder Bauern die Ihr Vieh in dem Wald weiden ließen wurden sehr hart bestraft, selbst für das Stehlen von Holz wurden einem noch die Daumen abgehackt. Es sollte halt niemand etwas unter dem königlichen Hintern weg stehlen.