Die Konfirmation eines jungen Menschen ist etwas ganz Besonderes. Am Palmsonntag, dem Sonntag vor Ostern, erneuert er – diesmal bewußt – sein Taufbekenntnis und darf zum ersten Mal am Abendmahl teilnehmen. Irgendwie ist dies auch ein Schritt zum Erwachsenwerden. Ein so wichtiger Tag wird mit allen Verwandten und Freunden gefeiert und sollte entsprechend gestaltet werden.
Die Konfirmation wird in der Regel im Familienkreis gefeiert. Eingeladen werden:
- Paten
- Großeltern
- Onkel und Tanten
- Cousins und Cousinen
- evtl. auch gute Freunde
Die Gäste sollten den Konfirmanden bereits mit in die Kirche begleiten. Danach beginnt die Familienfeier, die gut vorbereitet sein sollte s. Festplanung- und gestaltung. Zum großen Thema wird bei der Konfirmation auch die Kleiderfrage. Die Kleidung sollte festlich sein, aber nicht zu streng. Immerhin sind es Jugendliche, die konfirmiert werden, und die wollen es schon etwas lockerer. Zu empfehlen sind:
Für Mädchen: Schwarzes oder dunkles Kostüm mit weißer oder pastellfarbener Bluse (rosa, gelb, hellblau), Rock mit Bluse und Weste, Blaues oder schwarzes Kleid, auf keinen Fall mini – knielang sollte es schon sein oder einen dunklen Hosenanzug.
Für Jungs: Dunkle Hose, Hemd und Sakko, dunkler Anzug, evtl. mit Kravatte.
Gäste, die erst nach der Kirche zum Feiern eintreffen (es gibt immer Leute, die nicht in die Kirche gehen wollen, aus welchen Gründen auch immer) und auch die aus dem Gottesdienst kommenden freuen sich bestimmt über ein Gläschen Sekt zum Empfang. Danach gibt es ein Mittagessen. Um nicht die ganze Zeit sitzen zu müssen, ist zwischen Mittagessen und Kaffee ein Spaziergang zu empfehlen, auch sollte an ein Familienfoto gedacht werden.
Geschenke zur Konfirmation:
Was immer gut ankommt ist natürlich ein Geldgeschenk, aber auch:
- ein schönes Schachspiel
- eine Uhr
- ein Kochbuch
- Bücher überhaupt, wenn der Konfirmand gerne liest oder auch ein Bildband
oder Lexikon oder Atlas - Musikinstrument, z. B. Gitarre
- Schmuck (schöne Kette, Ring)
Es sollte schon etwas Bleibendes sein, was man gerne behält und den Konfirmanden später noch gerne an den Schenkenden erinnert.
In vielen Gegenden ist es üblich, demjenigen, der ein Geschenk an der Haustüre abgibt, mit einer Tafel Schokolade oder einem kleinen Tütchen mit Süßigkeiten oder Plätzchen zu danken, für Erwachsene eignet sich auch ein Piccolo-Sekt.
Nach der Konfirmation: Ca. 14 Tage nach der Konfirmation ist es schön, wenn man Danksagungen für die erhaltenen Geschenke verschickt.